• 05.10.2021

Steuer für industrielle Böden

Was stellt eine Steuer für industrielle Böden dar? Sie haben vor kurzem eine Liegenschaft erworben oder denken noch an deren Erwerb? Dann wird Ihnen diese Information von großem Nutzen. Es handelt sich darum, dass Sie nach dem Erwerb eines Grundstücks eine Grundsteuer zu zahlen haben.

Wenn Sie das Grundstück pachten und kein Eigentümer sind, müssen Sie nicht zahlen. Der Satz für die Steuer für industriellen Böden und andere Bodenobjekte sind von Ortsbehörden festzulegen. Dieser richtet sich nach der Kategorie von Böden und Geländen, wo sich das Grundstück befindet. 

Der Steuerbetrag setzt sich aus einigen Kennwerten zusammen:

  • Steuersatz;
  • Katasterwert des Grundstücks;
  • Etwaige Vergünstigungen.

Zahlungspflichtig sind natürliche und juristische Personen und Einzelunternehmen.

Wer legt die Zahlungspflicht für die Steuer fest?

Jede Grundsteuer ist eine Ortssteuer und ist deshalb von und im Steuergesetzbuch der RF und durch die Ortsbehörden festzulegen und zu regeln. In den Städten der föderalen Bedeutung - Moskau, St. Petersburg und Sewastopol - wird die Steuer durch Gesetze dieser Subjekte der RF geregelt. Dies gilt auch für die Steuer für industriell genutzte Flächen, die sich auf Grundstücke der Großbetriebe, Fabriken, Werke und Korporationen erstreckt.

Das Gesetz sieht die Vergünstigungen für bestimmte Personen und Organisationen vor. Einige Vergünstigungen stellen gewisse Steuerentlastungen dar, die anderen – völlige Steuerfreistellung. Zu den Vergünstigungsberechtigten gehören Wohltätigkeitsorganisationen und Staatsunternehmen, behinderte Personen, Veteranen und andere Kategorien. Die Munizipalitäten dürfen zusätzliche Vergünstigungen in ihren Gebieten festlegen. 

In St. Petersburg sind folgende Regelungen zu den Steuervergünstigungen gültig. Von der Besteuerung eines Grundstücks innerhalb der Stadtgrenzen werden freigestellt:

  • Behinderte seit der Kindheit und der Gruppe I, sowie der Gruppen II und III mit beschränkter Arbeitsfähigkeit;
  • Veteranen und Invaliden des Großen Vaterländischen Krieges, der Kriegshandlungen;
  • Helden der UdSSR und der RF, der sozialistischen Arbeit, Träger des Ruhmesordens und des Arbeitsruhmesordens;
  • Eltern bzw. Vormunde behinderter Kinder;
  • Personen, die sich an Kernwaffenversuchen, Beseitigung von Havarien in Atomkraftwerken und militärischen Objekten beteiligt haben und dadurch beschädigt wurden;
  • Rentner – für ein Grundstück bis zu 2.500 qm;
  • Militärangehörigen außer Dienst mit Dienstzeit ab 20 Jahre und mehr;
  • Hinterbliebene Familienangehörigen der Staatsangestellten und Militärs, die den Ernährer bei Ausübung der Dienstpflichten verloren haben.

Die staatlichen wissenschaftlichen Zentren der RF in St. Petersburg dürfen 35% vom Grundsteuerbetrag zahlen. Die staatlichen Behörden und die durch die Stadt gebildeten autonomen, haushaltsplangebundenen und staatseigenen Einrichtungen werden von der Steuer befreit.

Nähere Infos über sämtliche föderalen und kommunalen Vergünstigungen finden Sie auf der offiziellen Webseite des Föderalen Steuerdienstes.

Wie ist der Betrag der Steuer für industrielle Böden zu berechnen?

Die industriellen Böden sind der Kategorie „Sonstige Grundstücke“ zugeordnet. Der max. Steuersatz beträgt somit 1,5%. Die Ortsbehörden können den Satz für die Grundstücken in ihren Gebieten vermindern.

Der Zeitraum zur Entrichtung der Steuer für industrielle Böden für die juristischen Personen beträgt drei Monate, d.h. einmal pro Jahresviertel. Die Steuer ist als Vorsteuer am Ende jedes Abrechnungszeitraums Ende April, Juli und Oktober zu zahlen. Für den letzten Jahresviertel darf die Steuer gesetzlich bis zum 1. Februar eingezahlt werden.

Die natürlichen Personen und die Einzelunternehmen müssen die Steuer jährlich zahlen. Der äußerste Termin – bis zum 01. Dezember des Folgejahres. Dies bedeutet, dass die Steuer für 2021 spätestens am 01. Dezember 2022 zu entrichten ist.

Die Grundsteuer für die natürlichen Personen wird vom FNS kalkuliert. Die juristischen Personen berechnen die Steuer selbständig. Dazu sind nicht unbedingt schwierige Berechnungen vorzunehmen: den Betrag kann man online auf der offiziellen Webseite des Föderalen Steuerdienstes oder mithilfe eines Online-Rechners ermitteln. Für selbständige Berechnung benötigen Sie folgende Daten:

  • Katasterwert des Grundstücks;
  • Steuersatz;
  • Anteil am Eigentum;
  • Besitzdauer;
  • Vergünstigungen und Steuerrückerstattungen.

Die Informationen über Katasterwert findet man einfach auf der öffentlichen Katasterkarte. Für mehr Präzision darf man einen Auszug aus dem Staatlichen Einheitsregister für Immobilien bestellen. Den Steuersatz für unterschiedliche Subjekte kann man mithilfe der Hilferessource des Steuerdienstes erfahren.