04.12.2018

Das Interview mit dem Generaldirektor der „Hakel Ros“ AG

In diesem Winter wird der Bau der Fabrik der Firma „Hakel Ros“ auf dem Gelände des Industrieparks „Greenstate“ in Gorelowo beginnen. Das Unternehmen entwickelt und führt die innovativen Produkte im Bereich des Blitzschutzes und Überspannungsschutz sowie bietet technische Lösungen für den Blitzschutz von Öl-, Gas-, Telekommunikations-, Transport- und anderen industriellen und zivilen Einrichtungen an. Unter den Kunden gibt es die größten systembildenden Unternehmen: „Gazprom“, „Transneft“, RZD, „Megafon“ und andere. Darüber, wie die Wahl die Fläche für das neue Unternehmen passiert hatte, haben wir den Generaldirektor von „Hakel Ros“ AG Andrej Kadukow zu erzählen gebeten.

- Andrey Ewgenyewitsch, erzählen Sie kurz bitte die Geschichte Ihres Unternehmens, wenn es organisiert wurde, worauf es sich spezialisiert?

- Die Firma „Hakel Ros“ wurde im Jahr 2002 in St. Petersburg als GU mit der Firma HAKEL (Tschechische Republik) die Deutsch-Tschechische Firma, die sich die offizielle Vertretung und exklusiver Distributor von HAKEL in Russland und den GUS-Staaten gegründet. Später wurden die Aktien des Unternehmens von einigen natürlichen Personen aus Russlands gekauft, und heute ist „Hakel Ros“ ein 100% russisches Unternehmen.

Das Unternehmen produziert die Geräte für den Schutz vor Impulsspannung (GSIS), die Schirmprodukte, die Komponenten für die Erdungsanlagen und Blitzschutz, die Isolationsüberwachungsgeräte usw. Seit dem Jahr 2012 hat „Hakel Ros“ eigene Produkte auf dem Territorium Russlands zu produzieren begonnen. Und im Jahr 2014, als im Zusammenhang mit den Sanktionen wurde der Kurs auf den Importersatz genommen, und unsere wichtigsten Kunden forderten die Produktion in Russland zu lokalisieren, deshalb haben wir begonnen, die meisten unserer Produkte hier zu produzieren.

- Warum hat man beschlossen, die Fabrik von Anfang an zu bauen? Viele Leute aus der Fabrik sagen, dass es billiger und einfacher ist, auf gemieteten Flächen zu arbeiten?

- Die Hauptaufgabe ist die volle Lokalisierung der Produktion auf der eigenen Basis in St. Petersburg. Wir sind jetzt an bestimmten Umstände gebunden, da wir auf gemieteten Flächen arbeiten. Es ist schwierig, sich zu entwickeln, wenn man keine eigene Basis hat. Es gibt einige technischen Schwierigkeiten, zum Beispiel, ist es schwierig, die technologische Ausrüstung in die vorhandenen Räume einzugeben; es gibt andere Beschränkungen, deshalb haben wir uns entschieden, das eigene Unternehmen zu bauen.

Wir wollen schrittweise in die Produktion der gesamten Produktlinie übergehen, und dafür braucht man die ganze Umrüstung, was auf den gemieteten Flächen unmöglich und ineffizient ist.

- Wie groß ist das gesamte Sortiment, das Sie jetzt produzieren?

- Bis zum Jahr 2012 hat es in St. Petersburg etwa 10% des gesamten Sortiments produziert. Jetzt produzieren wir etwa 70% der Produkte in Russland, den Rest noch importiert man.

Übrigens arbeiten wir nicht nur in Russland, sondern auch in den GUS-Staaten, insbesondere in Weißrussland und Kasachstan.

- Wo befindet sich Ihre Produktion jetzt?

- Auf der Farforowskaja Straße, in der Nähe von der U-Bahn-Station „Lomonosowskaja“.

- Und welche Fläche haben Sie in „Greenstate“ gekauft?

- Etwa 1,1 Hektar.

- In welchem Zustand befindet sich das Projekt heute? Und wie groß wird die Gesamtfläche des Unternehmens sein?

- Wir haben die Vorbereitung der Projekt-und Arbeitsdokumentation beendet und das Bauerlaubnis erhielten, wir haben sich mit dem Generalbauunternehmer entschieden und sind fast bereit beginnen zu bauen. Ab Februar 2019 sollen wir mit dem Bau begonnen werden.

Die Gesamtfläche der Fabrik wird etwa 5.000 Quadratmeter, einschließlich der Produktionsräume und Büros. Hier werden wir eine ziemlich breite Auswahl von den Produkten produzieren. In der Perspektive wird die Projektierung und der Bau der zweiten Reihe geplant.

- Wann planen Sie den Aufbau der Fabrik zu beenden?

- Es gibt ein optimistisches Drehbuch, es gibt ein pessimistisches, unserer Meinung nach, von einem Jahr bis zu drei Jahren.

- Was erlaubt Ihnen, in die eigene Produktion zu investieren?

- Wir haben 15 Jahre gearbeitet und können uns leisten, die verdienten freien Mittel in die Geschäftsentwicklung zu investieren. Als Ergebnis der erfolgreichen Aktivitäten hat es gelungen, die bestimmte Mittel zu speichern, jetzt verlassen wir uns darauf. Der Bau dauert normalerweise eineinhalb Jahre, wir sehen, wie es geht, ob man die Konjunktur in der Makro – und Mikroökonomie mit eigenem Kapital auskommt oder einen Kredit aufnehmen soll.

- Wer sind die Hauptverbraucher von ihren Produkten?

Sie sind zu viele, zum Beispiel, die großen systembildenden Unternehmen in Öl- und Gas-, Petrochemischen-, Transport- und Baubereichen. Die natürlichen Personen kaufen auch, aber episodisch.

- Wie war der Prozess der Auswahl der Fläche? Welche konkurrierenden Standorte wurden in Betracht gezogen?

- Wir haben drei Jahre das Grundstück gewählt. Wir hatten ziemlich lange Verhandlungen mit „YIT“, wenn ich mich nicht irre, seit dem Jahr 2012. Dann ist es eine Krise gekommen, die den Plänen der Marktteilnehmer sowie den Bodenwert verändert hat. Danach haben neue Möglichkeiten zu erscheinen begonnen, und das Angebot von „YIT“ für uns am interessantesten wurde.

Wir haben uns viele Standorte angesehen, vor allem im Süden der Stadt, weil der Hauptbestandteil unserer Mitarbeiter in dieser Richtung lebt. Darüber hinaus sind die südlichen Gebiete durch den Autobahnring und die Anschlussstellen verkehrstechnisch gut erschlossen. Im Süden hat „YIT“ ursprünglich der interessanteste Standort, und im Gegensatz zu anderen war es offen für den Dialog und bereit, unsere Wünsche zu erfüllen.

- Wie viele Mitarbeiter werden in Ihrer Produktion beschäftigt sein?

- Ungefähr 100 Menschen, obwohl das Unternehmen für die größere Zahl von Leuten berechnet wird.

- Wie lösen Sie die Frage mit der Ernährung? Haben Sie schon gedacht, wo und wie Sie das Personal füttern werden?

- Diese Frage ist noch offen. Es gibt verschiedene Varianten, jetzt studieren wir sie. Näher zum Baubeginn werden wir analysieren, was unsere Mitarbeiter wollen und was wir ihnen anbieten können, und wir finden einen Kompromiss. Wenn die Verordnung es erlaubt, organisieren wir eine eigene Kantine, wenn es nicht passt, werden wir nach anderen Möglichkeiten suchen. Auf dem Gelände des Industrieparks „Greenstate“ hat „Siemens“ eine Kantine, vielleicht werden sie uns auch bedienen, aber es gab noch keine Verhandlungen. Es ist noch zu früh, darüber zu sprechen.

- Sie waren viele Male auf dem Gelände „Greenstate“. Was könnte Ihrer Meinung nach in Bezug auf die Inländerversorgung verbessert werden?

- Wir haben noch keinen Bauplatz, aber in der Phase der Zusammenarbeit bei der Projektierung ist „YIT“ über alles Lob erhaben. Und ich wollte Ihnen dafür danken, dass sie reagiert haben und uns in kürzester Zeit alles zur Verfügung gestellt haben, wonach wir gefragt hatten. Was während des Aufbaus und nach dem Start des Unternehmens passieren wird, kann ich jetzt nicht sagen. Bis jetzt ist alles gut.