13.02.2019

Das Interview mit dem Inländer „Ponsse“

Das finnische Unternehmen „Ponsse“ ist ein weltweiter Hersteller von der Holzerntetechnik, es erweitert seine Anwesenheit im Industriepark „Greenstate“ in Gorelowo. Es kaufte noch etwa 0,5 Hektar und baut jetzt einen neuen Servicekomplex und ein Studienzentrum. Was erlaubt dem Hersteller erhöhen seine Fläche, warum „Ponsse“ wählte seine Fläche genau in Gorelowo, wie es sich die Beziehung mit dem Unternehmen „YIT“ herausbilden, die managt den IP „Greenstate“, – auf diese und andere Fragen beantwortet der Generaldirektor der „Ponsse“ GmbH Jaakko Laurila.

- Herr Laurila, erzählen Sie kurz über das Unternehmen: was macht es, in welchen Ländern vertreten ist, als es nach Russland kam?

- „Ponsse“ wurde im Jahr 1970 in Finnland gegründet, bald werden wir 50 Jahre alt sein. Im Laufe der Jahre ist das kleine Familienunternehmen aus der Provinz von Suomi zu einem weltweit führenden Hersteller von Holzerntetechnik gewachsen. Heute arbeitet „Ponsse“ auf der ganzen Welt: in Europa, den USA, Brasilien, China, Hong Kong. Nach Russland kamen wir relativ vor kurzem, im Jahr 2005. Aber heute haben wir hier die größte Tochterfirma, und hier ist unser der größte Markt. Jetzt ist der Verkauf in Finnland etwa größer als in Russland, aber nach den Ergebnissen des Jahres ist es möglich, dass diese Zahl zugunsten des Russlands ändern.

„Ponsse“ produziert, verkauft und behandelt die Maschinen, die für die Holzaufbereitung von Sortimenten im Wald bestimmt sind: Erntemaschinen, Forwarder, Dual-Harwarder, Manipulatoren und andere. Bei Verwendung der Kurzholzmethode des Waldes werden die Baumstämme auf die gewünschte Länge direkt bei dem Schlaglos geschnitten. Und Informationssysteme informieren sofort die Endkunden über die Art und Menge des Holzes, das sie bald erhalten werden. Alle Angaben werden drahtlos in Echtzeit gesendet.
Alle Maschinen werden in Finnland montiert, und die Komponenten und die Zubehörteile stammen von führenden Unternehmen von globaler Bedeutung. In Russland verkaufen wir Maschinen, behandeln sie und trainieren auch den Leuten an unseren Maschinen zu arbeiten.

- Wie viele Vertretungen gibt es in Russland?

- „Ponsse“ GmbH hat zehn Händler in Russland und einen in Weißrussland. In der nordwestlichen Region arbeiten vier Vertretungen der „Ponsse“ GmbH: in Gorelowo, Tichwin und zwei in Karelien. Der Hauptsitz und das Hauptlager befinden sich in St. Petersburg, daraus senden wir die Ersatzteile. Die Ausrüstung, die für Russland gekauft wird, kommt durch den Seehafen von St. Petersburg und wird daher an den Kunden per Eisenbahn oder Lastkraftwagen gesendet. Insgesamt arbeiten etwa 500 Händler in Russland unter Berücksichtigung der Mitarbeiter.

- Welche Faktoren waren für Sie wichtig bei der Auswahl der Fläche für den Bau des Unternehmens?

- Zuerst haben wir nach einem Platz zur Miete gesucht. Und die ersten drei Jahre haben wir die Räume von der Firma Viking hier in Gorelowo gemietet, und dann haben wir das Gebäude mit dem Stück Land gekauft, und jetzt vermieten sie einen Teil der Räume schon bei uns. Vor zehn Jahren, als wir uns nach einem Platz suchten, gab es nicht so viel Angebote wie hier in St. Petersburg und dem Leningrader Gebiet. Für uns war es wichtig, in der Nähe der Stadt zu sein. Hier ist eine gute Logistik, schwere Maschinen können durch den Autobahnring transportiert werden, in der Nähe gibt es den Seehafen, das ist auch wichtig für uns. Hier ist alles, was wir wollen.

- War die südliche Richtung für die Logistik wichtig?

- Nicht unbedingt, der Norden wurde auch in Betracht gezogen. Aber hier war alles schon fertig: das ruhige und saubere Gebiet, die gute und bequeme Zufahrten, das moderne Gebäude, und die Leute in „YIT“ auf jede Weise versuchen, uns zu helfen.

- Warum haben Sie sich entschieden, von der Miete zum Kauf zu wechseln?

- Wir haben solche Politik: wenn es geeignete Plätze gibt, ziehen wir es vor, sie zu mieten. Und wenn es keine gibt, dann kaufen wir die Grundstücke und bauen selbst. In Russland in letzter Zeit kaufen wir mehr und mehr, weil es in den neuen Industriegebieten keine vorbereiteten Flächen in Miete gibt. Außerdem beschloss die Firma „Viking“, ihr Geschäft zu reorganisieren, und sie bot uns an, ihr Gebäude mit einem Grundstück zu kaufen, und wir stimmten sofort zu.

- Später haben Sie noch etwa 0,5 ha in „Greenstate“ gekauft. Was hat erlaubt, sich für eine Erweiterung Ihrer Präsenz zu entscheiden?

- Die Investitionen, ohne sie ist es unmöglich. Wenn wir gute Marktwerte haben wollen, dann müssen wir das Geld in die Entwicklung investieren. Unser Geschäft wächst langsam, und wir haben schon nicht genug Platz, man braucht die zusätzlichen Plätze für das Service und die Ausbildung. Mit Rücksicht auf das schon gekaufte Grundstück werden wir auf der Fläche von „Greenstate“ nur etwa 1,0 ha haben. Außerdem wird die Anschaffung eines zusätzlichen Standorts für die Demonstration der Technik jetzt zur Frage stehen.

Gleichzeitig entwickeln wir das gleiche Projekt in Tomsk, wo wir ein ähnliches Gebäude bauen werden. Außerdem haben wir in Tichwin ein Gebäude für ein Ersatzteillager und die Wartungsmöglichkeiten für die Technik, die in der Region arbeiten, erworben. Jedes Jahr haben wir etwas Neues.

- Was planen Sie auf dem neuen Grundstück in Gorelowo zu bauen?

- Ein Service- und Schulungszentrum mit einer Fläche von etwa 1.500 Quadratmetern. Es wird das einzige ähnliche Zentrum in Russland sein, das gezielt die Operateure von den Maschinen, die Holz hacken, ausbilden wird. Wir werden die Spezialisten für die Verwaltung sowie für die Wartung dieser Maschinen ausbilden. Wir installieren einen Simulator, darauf man trainieren kann. Der Service auf dieser Website ist nicht so wichtig, weil es in der Nähe ein wenig Technik, die Wartung erfordern, gibt. Das Servicezentrum, das in Karelien funktioniert, ist in dieser Hinsicht mehr gefragt. Aber wir brauchen einen solchen Service hier bei „Greenstate“, weil wir nicht nur die neue, sondern auch die behaltenden Maschinen verkaufen, und dafür braucht man eine spezielle Ausbildung – das ist die Praxis auf der ganzen Welt.

- Kommen die behaltenden Maschinen aus Finnland?

- Früher gab es mehr aus Finnland, heute kommt fast alles aus den russischen Regionen.

- Wobei verdienen Sie mehr: bei dem Verkauf von den Geräten und Ersatzteilen oder bei der Wartung?

- Bei dem Verkauf. Mit der Wartung ist es schwieriger, weil der Weg zur Maschinen schwierig ist – in der Regel ist es in den Wäldern, wo die Verkehrsanbindung schwierig ist.

- Wie hat sich die Beziehung mit „YIT“ seit dem Anfang der Zusammenarbeit entwickelt, und wie geht es heute?

- Im großen und ganzen ist es alles gut, die Fragen gibt es immer, aber sie alle kann man erledigen. Wir sind zufrieden und möchten keine anderen Plätze suchen. Hier gefiel es uns: sowohl in Bezug auf die Ortung, als auch die Beziehung „YIT“ zu uns.

Es gibt kleine technische Punkte, aber ich denke, dass sie auch lösbar sind. Es ist nicht einfach, zusätzliche Kapazitäten zu bekommen. Jedoch hängt die Lösung dieser Fragen nicht so sehr von „YIT“ ab, wie viel von den Lieferanten-Monopolisten. „Greenstate“ ist ein guter und bequemer Platz.

- Welche Wünsche haben Sie, woran „YIT“ arbeiten sollte?

- Jetzt gibt es keine besonderen Wünsche, alle Fragen lösen sich auf. Viele unserer Mitarbeiter müssen aus der Stadt hierherkommen. Es wäre gut, eine U-Bahn-Station oder eine Haltestelle des öffentlichen Verkehrs in der Nähe zu haben. Aber ich verstehe, dass es nicht von Willen von „YIT“ abhängt und es ist möglich nur in ferner Zukunft. Ich möchte auch die anderen Inländer des Parks näher kennenlernen. „YIT“ organisiert manchmal gemeinsame Veranstaltungen für die Inländer, aber ich persönlich hatte keine Möglichkeit. Meiner Meinung nach, alles vor uns liegt!

Auskunft:

Firma „Ponsse“ wurde im Jahr 1970 von Einari Vidgren, einem Unternehmer im Bereich der Holzaufbereitung, gegründet. Damals hatte er die Technik von anderer Hersteller, die konnte nicht mit der Arbeit unter schwierigen Bedingungen bewältigen, deshalb hat er beschlossen, seine eigene zu schaffen. So kam die erste Ponsse-Maschine auf. Gar bald hat sie schnell die Herzen von den Verbrauchern gestohlen, und um der wachsenden Nachfrage zu befriedigen, wurde die Gesellschaft „Ponsse Plc“ gegründet.

Heute ist „Ponsse“ ein führender Hersteller und Neuerer von der Holzerntetechnik, die nach Sortentechnologie arbeiten. Die Maschinen bedingen hohe Effizienz in verschiedenen Klima- und Bodenverhältnisse, darunter müssen die Betreiber auf der ganzen Welt arbeiten. Bei der Holzaufbereitung, von der alten Kiefer bis zum Eukalyptus, arbeiten die Maschinen störungsfrei unter der sengenden tropischen Sonne, und unter den Bedingungen der sibirischen Kälte. Die Maschinen bewegen sich mit minimalem Bodenschaden, und sie können auch den Steilhängen erklimmen.

„Ponsse“ ist in mehr als 40. Ländern tätig. Die Aktien des Unternehmens werden an der NASDAQ OMX Nordic Börse gehandelt.

Industriepark Greenstate
Sankt Petersburg, Leningrader Gebiet, Volkhonskoye shosse 2Б
Close